Über uns

Über 25 Jahre Modelleisenbahn-Freunde-Gerlingen

Im März 1990 beschloss eine Gruppe motivierter Modelleisenbahner, einen Modelleisenbahnverein zu gründen. Die Satzung wurde ausgearbeitet und erste Verantwortliche gewählt. Schnell wuchs der Verein auf über 30 Mitglieder! Viele Ideen wurden entwickelt und wieder verworfen, denn es fehlte das Wichtigste: ein Raum für eine Modellbahnanlage!

Im Jahr 1992 war es dann soweit: die Stadt Gerlingen stellte dem Verein einen geeigneten Raum zur Verfügung. Nun wurde voller Elan mit den Planungen begonnen. Beabsichtigt war, eine transportable Segmentanlage nach dem Vorbild des Bahnhofs Weissach zu erstellen. Im Zuge der ersten Aufbauversuche wurde schnell klar, dass dieses Projekt mangels Erfahrung mit transportablen Anlagen nicht in der Art ausgeführt werden konnte, wie es allen vorschwebte.

Nun begannen die Planungen erneut. 1994 wurde mit dem Aufbau einer stationären Anlage begonnen, das Material kam von Märklin, auch die Digitalsteuerung. Von Beginn an wurde auf die Steuerung per Computer gesetzt, in den ersten Jahren kam das Programm „ Softlok “ zur Anwendung. Später erfolgte der Umstieg auf das Programm „ Traincontroller “, welches wesentlich flexibler war. An dieser Anlage wurde über viele Jahre recht erfolgreich gebaut. Kurz vor der Fertigstellung im Jahr 2002 wurde an erste Vorführungen für Besucher gedacht. Leider stellte sich heraus, dass die Größe der Anlage in dem Raum kaum Platz für Besucher ließ, auch war der Raumzugang nicht unbedingt optimal.
Aber der Verein wollte endlich auch öffentlich auftreten. So wurde beschlossen, zusätzlich zur vorhanden stationären Märklin-Anlage den ursprünglichen Gedanken einer transportablen Anlage aus den Anfangsjahren wieder aufzugreifen. Durch Zu- und Abgänge hatte sich innerhalb der Mitglieder die Zahl der Dreileiteranhänger zugunsten der Zweileiteranhänger verschoben. Und so kam es für die neu zu erstellende Modulanlage zum Systemwechsel auf Zweileiter und DCC. Eine hohe Vorbildtreue wurde angestrebt, als Gleismaterial kommt das Tillig Elite Gleis zum Einsatz, die Weichen werden motorisch oder per Servo gesteuert.

Der dem Verein zur Verfügung stehende Lagerraum für die Modulanlage erwies sich als extrem feucht, die Module erlitten etliche Feuchteschäden. Da die öffentlichen Vorführungen dieser Modulanlage aber ein großer Erfolg waren, erfolgte schweren Herzens der Entschluss, die stationäre Anlage zugunsten der Modulanlage abzubauen. Der Vereinsraum sollte nur noch der Modulanlage dienen.

In den letzten Jahren lag das Hauptaugenmerk auf der Fertigstellung des Bahnbetriebswerkes. Dieses BW kann vollkommen autark betrieben werden, auf Ausstellung ist es immer wieder eine Attraktion, wo bewegen sich schon 15 Lokomotiven auf kleinstem Raum?
In jüngster Zeit wurde auf ein neues Digitalsystem umgestellt. Die Selbstbausteuerung „ MoBaSbS “ bietet eine hohe Leistungsfähigkeit bei geringem Preis, zudem sind die einzelnen Bausteine sehr flexibel einsetz- und wandelbar. Einige Vereinsmitglieder wirken auch aktiv bei der Weiterentwicklung dieses Internetprojektes mit. Nach der Fertigstellung des BWs sollen die Lokomotiven endlich Auslauf auf überarbeiteten oder neuen Modulen bekommen.

Es gibt noch viel tun!